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Wolfgang Jensen

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"Occupy" (Wallstreet)

II. Unsere Welt

1.
Gleich, ob wir vor einem prasselnden Kaminfeuer sitzen oder durch peitschenden Regen laufen, das Bewusstsein über das Wesen unserer körperlichen Existenz bleibt bescheiden: Der Planet Erde dreht sich mit einer Geschwindighkeit (Äquator) von etwa 1.600 Stundenkilometern um die eigene Achse. Er fliegt mit einer Geschwindigkeit von 72.360 Kilometer pro Stunde durch den Weltraum - und die Milchstraße als System bewegt sich mit ungefähr 600 Kilometer pro Sekunde: Damit sind wir schon mal körperlich- materiell gesehen auf dreifache Weise in Bewegung. Beruhigend: Unser Reisevehikel reist ziemlich stabil, durch einen Raum, in dem ein Vakuum besteht und der fast maximal kalt (- 270 Grad) ist.

2.
Der Mensch nennt einen Körper sein eigen, der ziemlich kompliziert konstruiert ist. Wenn ich richtig informiert bin, weiß man längst nicht alles über das Zusammenwirken der verschiedensten Systemelemente. Um diesen vielen Körpern eine stabile Existenz zu ermöglichen, laufen auf der Erde in vielfältigen Regelkreisen Stoffwechselprozesse ab, um die für das Leben notwendige Flora, Fauna und den menschlichen Körper zu versorgen. Wer sich näher dafür interessiert, sollte mal Kybernetik und/oder Biodiversität googeln. Meine Erkenntnisreise endete in der etwas lapidar klingendenFeststellung:
Es ist ALLES geregelt.

3.
Neben dem materiellen System gibt es weitere Systeme: Gesellschaftliche und kulturelle Systeme, die ich zusammen fassen möchte als "Geistige Systeme". Dazu gehört natürlich auch der religiöse Glaube an eine Höhere Macht oder höhere Mächte. Hier fängt es an, spannender zu werden, und zwar, wenn "fremde Ideen" zu einem bestimmten Verhalten und Handeln führen. Woher die Ideen kommen, diese Frage lassen wir für den Moment mal offen. Dogmatismus in Verbindung mit Fanatismus kann üble Formen annehmen, wie uns der Verlauf der Geschichte zeigt, und ich bin nur froh, dass die laufenden Proteste frei von den verschiedensten Ideologien gehalten werden, braucht es doch nur die eine zentrale Idee, das System zu vermenschlichen - was eine Entmonsterung zur Folge hat.

5.
Unter Punkt 4 scheint es, dass ich das Thema , unsere Welt, verfehlte, aber das klärt sich gleich auf. Kommen wir zum Zusammenwirken der Daseinsebenen. Die Beschreibung könnte zur Klärung einiger Phänome beitragen und mehr oder weniger rätselhafte Geschichtsbilder aufklären. Wenn Menschen einerseits über einen sowohl handlungsfähigen als auch bedürftigen Körper verfügen, und andererseits über Lebensenergie, die mit "Ideen" verbunden ist, sind bestimmte Entwicklungen unvermeidlich. Was wir auf der Welt seit Anbeginn der Menschenzeit beobachten, ist die Darstellung von Problemen, die sehr spezifisch und im Tierreich völlig unbekannt sind:
Machtstreben für destruktive Zwecke; Herabwürdigen und Vernichten von andersartigen Menschen; ein humanitär völlig unbegründetes, elitäres Sich-Erheben über andere; Geiz, Stolz, Zorn, Völlerei usw.; die Vernichtung seiner Lebensgrundlagen. Um nur einige zu nennen, ausreichend, um die Frage zu stellen:
Was ist auf dieser Welt "los"?.


4.
Der Körper kann nur handlungsfähig, die Naturwesen nur wachsen und Geist nur mächtig werden, wenn sie mit Energie versorgt werden. Dazu gibt es Energiesysteme. Einige Energieformen bestehen nicht aus reiner Energie, sondern sind mit Informationen verbunden - was den wenigsten Menschen klar sein dürfte. Das betrifft zum einen, wenn Macht transferiert wird mit Auflagen (... nur, wenn du, dann ...), zum anderen handelt es sich um Energie, die mit traumatischen Informationen zusammen gebunden ist.
Auch das Leben selbst schätze ich als Energie ein, deren Gebrauch an Bedingungen gekoppelt ist.
Die Implikationen müssen einem Menschen nicht unbedingt sofort klar werden.

6.
Einige Vertreter von Eliten behaupten, der Mensch sei das Problem der Welt. Dem widerspreche ich. Menschen bemühen sich nicht nur um Lösungen für Probleme, sie schlagen sich auch mit Problemen herum, die nicht hausgemacht, nicht ihre eigenen sind. In der Schöpfungsgeschichte heißt es, "Gott" habe die Menschen verflucht. Die Formulierung könnte allerdings auch bedeuten, das Menschen dazu ausgewählt und konfiguriert wurden, um ein zentrales Problem zu lösen. Wenn dem so ist, dient die Welt als große Projektionsfläche, wo durch die Zeit - verlangsamt - Ereignisse beobachtbar und analysierbar werden - unabdingbare Grundlage für eine Lösungsfindung. Für meine Theorie spricht, dass die Menschen mit einem Gedächtnis ausgestattet wurden, und sie über eine Instanz verfügen, die wir Bewusstsein nennen. Auf dieser Ebene findet vielleicht das Leben als globales Phänomen sowohl Sinn als auch Berechtigung.

7.
Bereits vor 22 Jahren vertrat ich die Auffassung, die Schöpfung sei ein "Schöpfender Prozeß", die Erde sei die Bühne, und die Natur leite und reflektiere die Menschen, die als Darsteller einer Inszenierung fungieren, deren Gestalter sie Gott nennen, dessen Beweggründe sie allerdings ebenso wenig kennen wie die Inhalte ihrer Rollen - sonst würde es keine Sinnfragen und Sinnkrisen geben.

Fragen wir zum Abschluss:
Ist diese Welt in Ordnung?
Natürlich ist sie in Ordnung, ist sie immer gewesen. Nur wünschen sich Menschen eine sehr egozentrisch struktuierte Ordnung, deren Ansprüchen sie selber nicht genügen können. Verstehen kann ich's, wenn man, halb blind und halb taub, durchs Leben gestolpert wird -  mit dem schicksalhaften Schild "Freiheit" ausgestattet, auf dessen Rückseite "Schuld" steht.

Ihr merkt schon, welches Thema als nächstes folgt.

Die Fotos entstanden heute auf der Lothringen-Halde in Bochum-Gerthe. Dort hausen, saufen und randalieren gelegentlich Jugendliche. Aber herrschen tut dort Beate, die dessen ungeachtet Wildblumen aussät - aus Liebe zum Leben.


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