Sonderseite 7

(Der Flügelschlag des Schmetterlings)

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Gestern haute mich die Meldung über die aktuelle Tagesbesucherzahl fast aus dem Sessel - über 250. Der Tagesrekord lag bisher bei 176 Besucher. Nun waren es heute wieder 251 Besucher. Auf der Suche nach den Gründen für den rasanten Zuwachs an Interesse, schaute ich, ob wir vielleicht bei den "Enneagrammen" zugelegt haben. Beim Googeln stieß ich auf eine Seite, die mein Interesse weckte: Sein.de
Was wissen die denn vom "Sein", dachte ich und blätterte ein bisschen in den Informationen.



Man sagt, das Gute und Wahre setzte sich am Ende immer durch und ich hoffe tief, dass dem so ist....

Mein Befinden ist derzeit nicht besonders gut. Kleine Krise, große Krise, was weiß ich. Im Prinzip läuft alles, ich bin zufrieden und ich kann zufrieden sein, weil ich viele Ideen umsetzte, die eigentlich über meine Kräfte gingen. Anderes wartet immer noch auf seine Aktivierung, zum Beispiel das Projekt Schule und das Projekt Landwirtschaft. Und es fehlt ein Konzept, das die Frage der Prioritäten klärt.

Was mir einerseits gut tut, meine Gespräche mit vernünftigen Menschen - was mir nicht gut tut, sind die Beschreibungen einer katastrophalen Welt, inb der, trotz des bereits waltenden Elends, immer noch viele Aggressionen wüten.


Kehren wir zurück auf die Seite, die ich besuchte. Dort erfuhr ich von einer weltweiten Bewegung, die sich für eine Systemveränderung einsetzt: Demonstrationen, friedlich, ohne Führer, ohne dogmatische Inhalte. Nanu, dachte ich, da wird doch nicht etwas hinter deinem Rücken begonnen haben, woran du seit Jahren arbeitest?
Scheint so!

Was ich auf der Seite las und was mich bewegte, eine 7. Sonderseite zu machen, hat zum Inhalt, was auch zu meinem Missbefinden beigetragen haben könnte:


"... es ist mindestens Herbst für das alte Paradigma." So steht es geschrieben, was ich fühlte, aber nicht "sehen" konnte. Ich sah auf meinen Fahrten mit dem Fahrrad durch das Ruhrgebiet nur den grasierenden Wahnsinn, musste auf verrückte Autofahrer aufpassen und deren Gestank einatmen.

Dazu kommt für mich erschwerend die Ignoranz, die ich von amtlicher Seite erfahre. Es ist hier sehr zäh! Gestern las ich in einem Kommentar von der im Ruhrgebiet herrschenden Malocher-Mentalität, und wenn ich von meinem Balkon in die Gärten der Qualitätsreihenhäuser schaue, sehe ich Menschen, die ihre kleine Scholle mit der Nagelschere bearbeiten. Ja, es gibt hier auch eine Fußball- Mentalität und eine Kneipen-Mentalität, und es gibt die Verückten, die es überall gibt. Scheinbar ist die laufende und sich steigernde Aufbruchs- und Veränderungsstimmung nichts fürs Ruhrgebiet. Vielleicht hat das brachiale Unternehmertum hier zu viel kaputt gemacht.
Schauen wir mal, wie es weiter geht. Ehrlich gesagt hatte ich bereits mit dem Gedanken geliebäugelt, in Spaniens Sierra Kinder zu unterrichten - aber jetzt? Nein, HIER muss sich auch etwas bewegen, hier muss das Licht angehen, denn, das glaube ich: Wenn das Ruhrgebiet erleuchtet ist, wird's überall hell sein.

Manch einer wird über meinen Schmetterlingseffekt gelächelt haben. Ich wusste das, und dachte, lächelt mal, das schadet keinem. Und jetzt lächel ich, weil ich mit einem Wort von Margret Mead enden darf:

"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann - tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde."

Falls jemand unserer Leser nicht genau versteht, worum es bei den Versammlungsprotesten geht:



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Dies ist nicht nur Protest gegen Banken!
Es ist auch der Protest gegen:

Kapitalismus als menschenunwürdiges System, in dem sich eine kleine Elite auf Kosten der Massen bereichert

Korrupte Politiker, die für ihre Legitimation vornerum den Volksvertreter spielen, aber in Wahrheit alles für die Finanzinstitute und Großkonzerne tun

Unser Sozialsystem, das Menschen 2. Klasse produziert und auf dem gesellschaftlichen Abstellgleis hält



Die mit dem Kapitalismus einhergehende Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung

Geld als allerheilige Triebfeder für eine Gesellschaft: Geld reizt die negativen Eigenschaften des Menschen an: Gier und Egoismus.

Die Probleme von heute und morgen bewältigen wir nicht als voneinander getrennte Individuen, die sich über ihre Anhäufung von Materialismen definieren! Sondern nur indem wir uns unserer Gemeinsamkeiten bewusst sind, an einem Strang ziehen und schauen, dass es allen existenziell gut geht.



Es ist nicht nur Zeit, sich gegen die Banken zu wehren, sondern höchste Zeit für ein grundlegendes Umdenken und Umlenken unseres Denkens und Handelns! Wir müssen ein neues System etablieren, dass dem Wohle der Menschen und dieses Planeten dient.

Der Text ist nicht von mir, ich fand ihn in einem Forum - aber er könnte von mir sein.