Tagesgalerie

17. Mai 2011

Anfangs hieß diese Seite "Ohne Worte". Heute denke ich, eine Tagesgalerie kann auch ein Tagebuch sein, und Worte sollten nicht fehlen.
Mein Weg nach Gerthe war einerseites erfoglreich, andererseits vergaß ich, oh Schreck, zu Hause meine Kamera. Egal, dachte ich, es ist zu kalt, es fliegt nichts. Dann sah ich eine tolle Bauernrose - na ja, die steht da morgen auch noch. auf dem Rückweg fuhr ich an den Werner Teichen vorbei, eigentlich nur, um noch ein bisschen draußen sein zu können. Die Sonne kam, und an der Wildwiese wäre es für die Hauhechelbläulinge sicher trotzdem zu kalt.

Pusteblume!





















Sie flogen, und wie, als hätten sie von dem düsteren Tag etwas nachzuholen. Ich fackelte nicht lange und für sofort los, die Kamera zu holen. Aber ich sah am Himmel wieder nur düstere Wolken und hatte keine Hoffnung auf eine Begegnung.

Eigentlich sollte ich mich bei der Wettervorhersage bewerben, das könnte ich prima. Die Schmetterlinge flogen zwar nicht, saßen aber an den Grasstengeln und warteten vielleicht auf den Moment, wo es Schlafenszeit ist.
Für mich das Bild des Tages gleich vorneweg.


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Da saßen Sie und Er wie aus dem Bilderbuch. Trotz des wenigen Lichts wurde das Bild relativ tauglich.

Bevor die anderen Bilder kommen, erzähle ich den zweiten bedeutsamen Teil meines Tages. In meiner Küche piepst es seit Tagen. Erst dachte ich, ein Vogel nistet in der Dachrinne, bis ich das Piepsen genauer lokalisieren konnte: Das Nest sitzt im Abluftrohr. Warum ich mir um die kleinen Nestlinge Sorgen machte? Ich stellte mir vor, wie das ist, da zu sitzen und zu warten und zu warten, und niemand kommt und bringt, was wichtig ist: Futter. Hier soll ein Vogel verhungern? Niemals!
Aber was tun. Die Abdeckung entfernen und die Vogeleltern, sofern sie noch am Leben sind, erschrecken, verschrecken? Die kleinen Piepser mit allem damit verbundenen Risiko hier aufnehmen?
Ich war im Zwiespalt und suchte nach einer Lösung - und fand sie. Ich entfernte die Abdeckung und machte gleichzeitig eine Klarsichtfolie vor das Loch. Jetzt kann ich sehen, was im Nest abläuft und kann sie füttern, w enn es nötig ist. Klar, dass ich jetzt am Abend die Folie abgedeckt habe.

Die beiden Wildblumen sind sicher allen Lesern bestens bekannt. Die Gelbe kenne ich aber nicht.


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