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beobachtet und fotografiert von federleicht-leben

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Mandarin-Ente


Als ich im Gysenberg zum ersten Mal diese Enten sah, dachte ich, meinen Augen nicht trauen zu können. Ja, in der Natur gibt es mit der entsprechenden Aufmerksamkeit eigentlich jeden Tag etwas Neues zu entdecken.


Lebensweise

Der bevorzugte Lebensraum der Mandarinente sind waldumstandene Binnengew√§sser. Mandarinenten bevorzugen oligotrophe Seen und Teiche. Sie siedeln au√üerdem an den Mittel- und Unterl√§ufen zahlreicher Fl√ľsse der Laubwaldtaiga. Die Mandarinente br√ľtet in Baumh√∂hlen, die bis zu neun Metern √ľber dem Erdboden liegen. In ihrer nat√ľrlichen Umgebung ist sie sehr scheu und h√§lt sich vorwiegend in der dichten Ufervegetation von Fl√ľssen und Seen versteckt. Dabei fliegt sie sehr geschickt durch die Zweige hindurch und klettert mit ihren spitzen Krallen im Ge√§st der B√§ume herum.

Mandarinenten sind sehr k√§lteunempfindlich. Da sie √ľberdies eine sehr gro√üe Ortstreue besitzen, k√∂nnen sie in Mitteleuropa freilebend gehalten werden. Sie suchen ihre Nahrung √ľberwiegend auf dem Land, wobei sie auch gro√üe Samen wie Eicheln und Bucheckern unzerkaut verschlucken.

Fortpflanzung
Mandarinenten werden bereits im ersten Lebensjahr geschlechtsreif, allerdings haben einj√§hrige Mandarinentenweibchen eine geringere Reproduktionsrate als √§ltere Weibchen. Die Art f√ľhrt eine monogame Saisonehe, allerdings sind Wiederverpaarungen nicht selten.

Die Paarbildung unter den Mandarinenten beginnt bereits mit Einbruch des Winters. Viele Paare bleiben mehrere Jahre hinweg miteinander zusammen. Die Mandarinente legt in ihrer Baumh√∂hle 6 bis 10 wei√üe Eier, die 5 cm gro√ü sind, und br√ľtet diese in etwa achtundzwanzig bis einundrei√üig Tagen aus. Es br√ľtet allein das Weibchen. Dank ihrer spitzen Kr√§llchen und langen Schwanzfedern zum Abst√ľtzen k√∂nnen sich bereits die K√ľken genauso sicher in den Zweigen bewegen wie ihre Eltern. Die Jungen sind au√üerdem in der Lage, sich sehr fr√ľh selbst√§ndig zu ern√§hren. Sie werden jedoch gew√∂hnlich in den ersten N√§chten von dem weiblichen Elternvogel gew√§rmt. Junge Mandarinenten sind mit etwa 40 bis 45 Tagen flugf√§hig. Sie verlassen dann das elterliche Brutrevier und bilden Schw√§rme, die sich an geeigneten Gew√§ssern niederlassen. Fortpflanzungsf√§hig sind sie bereits in ihrem zweiten Lebensjahr.


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